Das Forschungsprojekt

„Transdisziplinäre Professionalität im Bereich spezialisierter ambulanter Palliativversorgung (TP|sapv)“ versteht sich als Praxisforschungsprojekt. Unser Ziel ist es, die komplexe Struktur der alltäglichen ambulanten Versorgung schwerstkranker und sterbender Menschen aus der Perspektive der Akteure zu rekonstruieren.

Besonderes Augenmerk gilt dabei den psychosozialen Aspekten der Versorgung und der Frage nach den vielfältigen Arbeits- und Kooperationsbeziehungen zwischen ambulanten und stationären, professionellen und ehrenamtlichen an der Versorgung der Patient_innen und ihren Angehörigen Beteiligten.

Mit der Hypothese einer „transdisziplinären Professionalität“, gehen wir davon aus, dass sich die Anforderungen einer mehrdimensional ausgerichteten, ganzheitlichen Versorgung schwerstkranker und Sterbender Menschen dem Zugriff spezialisierter Einzeldisziplinen entziehen.

In wie weit die auf Vernetzung und multiprofessionelle Kooperation ausgelegte Versorgungsstruktur der SAPV es ermöglicht oder erfordert fachliche Grenzen zu überwinden versuchen wir in unserem Forschungsprojekt zunächst über den empirischen Zugang der „fokussierten Ethnographie“ mit einer Kombination aus mehrwöchigen teilnehmenden Beobachtungen der Arbeit ambulanter Palliative-Care-Teams und problemzentrierten Interviews mit Professionellen, ehrenamtlich Tätigen, Patient_innen und Angehörigen zu erfassen.

Auf den folgenden Seiten wollen wir die Idee, Ziele und Methodik unseres Forschungsprojekts darstellen. Darüber hinaus wird die Seite mit dem Fortschreiten unserer Arbeit aktualisiert und informiert über (Zwischen-)Ergebnisse und Veröffentlichungen.